Nicht nur Elektroautos fördern – ULW setzt sich für leichte E-Mobilität ein   Vor kurzem aktualisiert!


Artikel im VRM E-Paper vom 15. November 2018

WIESBADEN (evb). Dass in Wiesbaden neben Elektroautos auch E-Räder, E-Roller und E-Mopeds gefördert wer­ den, das wünscht sich die LKR/ULW. Die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag in die Stadtverordnetenver­ sammlung eingebracht und dafür die Mehrheit erhalten. Die Förderung der leichten E-Mobilität berge ein enormes Potenzial und vielerlei Vorteile, so die Fraktion. So seien die leichten Fahrzeuge günstiger als Autos und benötigen auch weniger Parkraum. Die Eswe Versorgungs AG fördere den Kauf von E-Rollem und ähnlichen Fahrzeugen mit bisher 50 Euro – im Städtevergleich sei das aber zu wenig. Mainz zum Beispiel gebe bis zu 150 Euro zum Kauf da­ zu. Ein weiterer Kritikpunkt der ULW: Bislang gelte die Förderung nur für Eswe-Stromkunden.

Der Magistrat soll deshalb berichten, wie oft diese Förderung bisher in Anspruch genommen wurde, ob die Förder­ summe erhöht werden und auch auf Nicht-Kunden ausgeweitet werden könne. Mit Eswe solle zudem geprüft wer­ den, wie ein Pilotprojekt „Elektroroller-Sharing“ für Wiesbaden aussehen könnte und ob Fördergelder bei Land und Bund beantragt werden können.

Mit einer Ergänzung der SPD wurde der Antrag beschlossen: Diese sieht vor, dass die Förderung nur für solche Fahrzeuge gelten solle, ,,die von einem Anbieter versorgt werden, welcher gleichermaßen auf Atom- und Kohleener­ gie verzichtet“. Die AfD und Jörg Sobek (Linke/Piraten) stimmten dagegen .

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